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| Wie arbeitet das PHYSTRAC-Gerät? | ||||||||||||||||
Im Anfangsstadium bzw. bei weniger schwerwiegenden Fällen kann eine apparative Mobilisationsbehandlung des „Nervengleitlagers“ des N. medianus erfolgreich sein, die über wiederholte, kontrollierte Traktionsbewegungen am Handgelenk erreicht wird. Dosierte Traktionsbewegungen in unterschiedlichen Positionen der Hand zeigen eine positive Wirkung auf die Symptome. Auf dieser Basis hat die Firma Contex ein neuartiges, innovatives Traktionsgerät entwickelt. Bei der Anwendung des PHYSTRAC GT10 zur Behandlung des KTS werden Oberarm, Unterarm und Handgelenk mittels Bandagen in der gewünschten Position fixiert. Die Traktion wird über eine Handgelenkbandage ausgeübt, die mit dem Traktionsmechanismus verbunden ist.
Während der Traktion soll es zur einer Bewegung des Karpaltunnel über den darin befindlichen Strukturen (Sehnen, Nerv) kommen. Diese Form der Mobilisierung ist besonderes schonend und verträglich. Der Behandlungsansatz basiert dabei auf der Vorstellung, dass das „Nervengleitlager“ zu starr und verkürzt ist und eine Mobilisierung erforderlich ist. Anwendungsbeobachtungen über mehrere Jahre, sowie Einzelfallbeschreibungen zeigen Erfolgraten von ca. 70% bei der Behandlung des KTS mit dem PHYSTRAC GT10. |
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